Die Staufer und Italien Ausstellung in Mannheim

ist genau so wie man sich eine Museumsausstellung vorstellt.

Trocken, spröde, mit vielen Daten und wenig Leben.

Eine erstaunliche Anzahl an Dokumenten und Mauerresten wird ausgestellt und die Charaktere der Ära grob umrissen, aber das was Geschichte ausmacht, nämlich die "Geschichte" hinter allem war zu vermissen.

Spätestens nach dem 40 ten Mauerrest den man bestaunen soll wird auch dem hartgesottensten Geschichtsinteressierten klar: 12 Euro Eintritt für eine Abfertigung wie am Fließband in der man Daten wie eine Stopffütterung in den Kropf gedrückt bekommt, garniert mit dem Geruch nach Zigarettenqualm der Alten Dame vor einem, ist kein so guter Zeitvertreib wie sagen wir mal... Socken sortieren.

Wer interesse an der elektronischen Audioführung hat:

Das Gerät zu leihen kostet 5€ und 10€ Pfand, dafür darf man sich 3 Stunden lang eine "Fernbedienung" ans Ohr drücken, bei der manche Kommentare manchmal nicht abgespielt werden. Vorrausgesetzt man findet die Kleinen Zahlen an den Ausstellungsstücken überhaupt, die es einzutippen gilt.

 

Fazit: falls es noch nicht deutlich genug wurde... ich bin enttäuscht.

 

20.1.11 11:02

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